Unser Team wächst und wächst....

Aus den ursprünglich 4 Gründungsmitgliedern ist mittlerweile ein tolles Team von 15 starken Menschen geworden. Jede/r Einzelne von uns macht bzw. machte seine Erfahrungen mit Demenz. Diese Zeit prägt und sorgt für ein großes Verständnis anderen Angehörigen gegenüber. Mit dieser einfühlsamen Grundhaltung hören wir zu und geben gerne unser Wissen weiter. So stärken wir uns gegenseitig im Austausch.

Inna
Inna Vartschenko
Ich bin gemäß meiner Ausbildung und
Berufung als freiberufliche
Dipl.-Sozialbetreuerin tätig und betreue und
begleite einige ältere Menschen sowie berate und unterstütze ihre Angehörigen bei der Bewältigung ihres nicht immer leichten
Alltags. Dabei passe ich meine Leistungen den Bedürfnissen meiner Schützlinge an. Hierbei steht die Erhaltung ihrer Ressourcen und Möglichkeiten zur Sicherung der
Lebensqualität für mich im Vordergrund.
Gesprächsrunden Gratwein, Leibnitz, Graz, Gründungsmitglied
Johanna
Johanna Schober
Mein Mann bekam die Diagnose Alzheimer mit 62 Jahren. Es war schrecklich für uns als Familie. Wir haben 3 gemeinsame
erwachsene Kinder und 5 Enkel.
Durch seine veränderte Persönlichkeit ist der Alltag sehr schwierig. Sich mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich geht, ist mein Anliegen. Mit Salz ist es gelungen, auch in Voitsberg eine Selbsthilfegruppe zu gründen.
Gesprächsrunde Voitsberg
Erni
Erni Nussbacher
Schon einige Jahre begleitet mich die
Diagnose – Demenz bzw. Alzheimer in
meiner Familie. Meine Mutter bekam die
Diagnose Alzheimer im Winter 2015 mit 79 Jahren. Mein Schwiegervater hat 2017 die Diagnose Alzheimer, im 85. Lebensjahr,
bekommen.
Ich tausche mich gerne mit anderen
„Leidensgenossen“ aus und möchte mich, so gut ich kann, einbringen. Ich wünsche mir, eine schnelle Umsetzung der Tagesbetreuung im Bezirk Voitsberg, mehr Hilfe für pflegende Angehörige und viel und laufende Info für Betroffene.
Gesprächsrunde Voitsberg
Teresa
Teresa Trattner
Seit der Diagnose meiner Mutter vor einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Demenz. Inzwischen hat sich aus meinem Interesse für diese Erkrankung eine Leidenschaft entwickelt.
Nach meiner Validationsausbildung und
meiner Ausbildung für Seniorenanimation habe ich mich selbständig gemacht und
begleite Betroffene nach ihren individuellen Bedürfnissen - einige bereits über mehrere Jahre.
Es ist mir auch eine große Freude die
Gesprächsrunden für Angehörige in Leibnitz zu moderieren. Immer wieder erhalten wir die Rückmeldung, wie gut es tut, sich mit anderen Angehörigen austauschen zu
können.
Gesprächsrunde Leibnitz
Andrea
Andrea Hohl
Ich bin Tochter einer an Alzheimer
erkrankten Mutter. Als die Diagnose dieser Krankheit vor einigen Jahren im Raum stand, war nicht klar, was da auf unsere Familie zukommen würde.Da ich mich von Anfang an in einer Betreuungssituation befunden habe, war ich auf der Suche nach Hilfe für mich und meine Situation. So kam ich zu SALZ. Da ich erfahren habe, wie es sich anfühlt, in Situationen, die einem alles abverlangen, nicht mehr weiter zu wissen, bin ich froh nun nicht mehr alleine zu sein.
Gesprächsrunde Leoben, Liezen, Schriftführerin des Vereins
Karin
Karin Neisser
Mein Vater bekam vor einigen Jahren die Diagnose Alzheimer, bis kurz vor seinem Tod wurde er von meiner Mutter, meinen zwei Geschwistern und mir zu Hause betreut. Eine sehr herausfordernde Situation, da die Krankheit die Persönlichkeit des Betroffenen sehr verändert. Salz gab uns in dieser Zeit die Möglichkeit, uns mit
Gleichgesinnten auszutauschen, wir wurden verstanden, alle hatten die gleichen
Schicksale. Diese positiven Erfahrungen möchte ich weitergeben.
Gesprächsrunde Leoben
Werner
Werner Nussgraber
Als meine Mutter im Alter von 74 die
Diagnose Demenz bekam, entschloss ich mich, als pflegender Angehöriger zu Hause zu bleiben. Ich habe sie für rund fünf Jahre durch den Alltag begleitet und gepflegt. Mittlerweile lebt sie in einem Altersheim und ich arbeite wieder in meinem ursprünglichen Beruf als Dipl. Sozialbetreuer.
Für Salz engagiere ich mich deshalb, weil ich das Schaffen von Rahmenbedingungen zum ungezwungenen Austausch, sowie die
Begleitung und Stärkung von
pflegenden Angehörigen in schwierigen
Lebenssituationen wichtig finde.
Mir persönlich hat das damals lange Zeit
gefehlt.
Gesprächsrunde Hartberg
Kerstin
Kerstin Weichhart
Meine Mutter bekam die Diagnose Demenz relativ früh, mit Anfang 60. Gemeinsam mit meinem Vater und meiner Schwester
begleiten wir sie seit vielen Jahren als
Familie durch alle Höhen und Tiefen.
Durch Salz habe ich erkannt, wie wichtig der Austausch mit anderen Angehörigen ist, vor allem wenn man sieht, dass man mit seinen Sorgen und Problemen nicht allein ist.
Mein Ziel ist es, in den Gesprächsrunden
Angehörigen Mut zuzusprechen und einen Raum zu schaffen, in dem zugehört wird
sowie Erfahrungen und Information
untereinander geteilt werden.
Gesprächsrunde Graz am Donnerstag, Graz Jungbetroffene, Obfrau-Stellvertretung des Vereins
Claudia
Mag. Clauda Knopper
Mein Vater hat die Diagnose Alzheimer mit 58 Jahren bekommen. Es war ein Schock für mich und lange Zeit wollte ich es einfach nicht wahrhaben. Diese Jahre hatten für mich viele schwere Stunden.
Ich habe mir immer gewünscht, mich mit Menschen auszutauschen, die ein ähnliches Schicksal teilen und die mir aufgrund ihrer Erfahrung helfen können, zu verstehen, was mit meinem Papa passiert.
Gesprächsrunde Hartberg, Online, Obfrau des Vereins
Sabine
Sabine Mair-Nehammer
Als Tochter einer von Alzheimer-Demenz
betroffenen Mutter hat mich zuallerest die nicht vorhandene Fähigkeit innerhalb der
Familie, über dieses Thema zu
kommunizieren, sehr betroffenen gemacht. Als Sonderpädagogin waren Gespräche, wie auch der Umgang mit 'Defiziten', alltäglich. Darum war und bin ich sehr dankbar, als SALZ- Gesprächleiterin in Gratwein dazu
beitragen zu dürfen, die Kommunikation in der Gruppe zu unterstützen und
mitzutragen.
Gesprächsrunde Gratwein
Renate
Renate Jantschitsch
Meine Oma hatte wahrscheinlich eine
demenzielle Erkrankung, ohne offizielle
Diagnose (zumindest wurde darüber nicht
informiert), denn der weitere Verlauf passt hier zusammen. Aber es hieß: Sie ist halt alt und a bisserl dement. Gemeint war
vergesslich. Mich nannte sie meist mit
falschem Namen, den meiner Cousine, aber ich war ja weiter weg zuhause. Durch die
liebevolle Betreuung meines Onkels und
meiner Tante hatte sie bis zuletzt ein
geborgenes Heim - danke. Ich glaube, wenn innerhalb der Familie mehr Wissen
dagewesen wäre, hätte das auch den beiden mehr zu Entlastung verhelfen können und mögliche Berührungsängste, die Basis wie man Oma begegnet, definitiv anders
gestaltet. Deswegen bin ich gern bei Salz
dabei, um aufzuklären und aufzuzeigen, was dennoch möglich ist. Und auch die Frage in den Raum zu stellen: Wie hätte ich es denn gerne, wenn es mich selbst betrifft...
Backoffice
Sylvia
Sylvia Müller
Ich wohne mit meinem Mann und meinen beiden Kindern in Graz. Im Jahr 2012 starb meine neunzigjährige Schwiegermutter, die an Alzheimer erkrankt war. Es dauerte einige Zeit, bis ihre Erkrankung erkannt wurde. Der Umgang damit war anfangs nicht leicht für mich, da meine Schwiegermutter zu einem anderen Menschen wurde. Im Laufe der Zeit konnte ich mich langsam auf ihre "neue
Persönlichkeit" einstellen.
Gesprächsrunde Graz am Montag, Kassierin des Vereins, Gründungsmitglied
Gudrun
Gudrun Gann
Nachdem mein geliebter Vater vor etwa 4 Jahren seine Diagnose bekommen hatte,
waren wir anfangs sehr verunsichert. Zu
viele Halbwahrheiten über die Krankheit
kursieren, aber kaum jemand hatte
fundiertes Wissen und konnte uns auf die Schnelle weiterhelfen, wenn es um das
emotionale Chaos, die persönliche
Überforderung ging, aber auch beim Weg durch den Dschungel an Informationen und diversen (Sozial)Anträgen. Als ehemalige Wissenschafterin will ich es genau wissen und bin so vor 1 ½ Jahren zu SALZ
gestoßen. Ich bin sehr dankbar, dass ich die dort erfahrene Unterstützung und das
Wissen heute weitergeben darf.
Gesprächsrunde Graz am Montag, Online
Friederike
Friederike de Maeyer
Mein Mann Christian und ich sind 2002
berufsbedingt zum ersten Mal mit drei
Kindern nach Österreich gekommen. Graz ist mittlerweile unsere „home base“. Als wir 2016 nach einem langjährigen
Auslandaufenthalt wieder zurückkamen, zeigten sich bei Christian
erste Anzeichen einer Demenzerkrankung und im Jänner 2019 wurden diese durch eine PET-Untersuchung am LKH- Graz bestätigt. Seitdem dreht sich mein Leben wie ein
Perpetuum Mobile und ich hangle mich von Antrag zu Antrag und erwerbe so allmählich den Alzheimerschein (falls es diese
Ausbildung gäbe…). Für mich sind die
Gespräche mit meinen SALZ-Schicksalsgenossinnen ein wichtiger
Angelpunkt in meinem Leben. Zusammen
ergibt unser Wissen sicher ein
Wissenskompendium, ohne dass wir als
Laien so ziemlich aufgeschmissen wären. Mein Motto: Alzheimer hits the whole familiy and needs a network!
Gesprächsrunde Graz Jungbetroffene
Resi
Resi Sallegger
Mein Gatte hatte mit 65 Jahre die Diagnose Prostatakrebs und ein Jahr später die
Diagnose Demenz erhalten. Es war ein Schock für die ganze Familie (2 Kinder, 2 Schwiegerkinder und 4 Enkelkinder). Ich
habe ihn vorwiegend allein betreut (für 3 Stunden pro Woche kam eine Betreuung vom Pflegeentlastungsdienst der Caritas). Da im August 2020 meine Energie verbraucht war, habe ich den Rat meiner Hausärztin
befolgt und meinen Gatten - schweren
Herzens - in ein Pflegeheim gegeben. Er hat sich sofort wohl gefühlt, und ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war. Leider ist er Ende Dezember 2020 verstorben. Da ich leider nicht die Möglichkeit hatte, mich in einer Selbsthilfegruppe auszutauschen, ist es mir ein Anliegen, eine SHG in Weiz zu
gründen. SALZ hilft mir dabei.
Gesprächsrunde Weiz

Wir suchen ... dich!

Du bist Angehörige/r von einem Menschen mit Demenz?

Mit deinem wertvollen Wissen kannst du für andere Angehörige ein wichtiger Anker sein!
Wir suchen ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die 1x im Monat eine Gesprächrunde für Angehörige von Betroffenen mit
kognitiven Veränderungen leiten.

Derzeit suchen wir Familienzuwachs in den Regionen:
Ehrenamt Gesprächsrunden-Moderation bei Salz

Bei uns wird niemand einfach ins kalte Wasser geworfen: In den ersten 6 Monaten werden wir dich bei den Runden begleiten und dir so eine gute Eingewöhnung ermöglichen. In dieser Zeit wächst du gut in deine neue Rolle der Gesprächsrundenleitung hinein. Auch noch vollständiger Übergabe der Gruppe sind wir weiter als Backup für dich da, wenn mal ein Termin z.B. wegen eines Urlaubes nicht von dir übernommen werden kann.

4x im Jahr treffen sich nach Möglichkeit alle Team-Mitglieder aus den Regionen:

        • um sich auszutauschen
        • einen gemütlichen Freitagnachmittag miteinander zu verbringen
        • Termine und Veranstaltungen zu planen und besprechen
        • auch Problemstellungen zu erörtern
        • Ideen zu besprechen

Andrea Hohl ist deine Ansprechpartnerin und in unserer WhatsApp Gruppe ist jede Frage erlaubt. 

Einmal im Jahr laden wir zu einer Schulung ein, die zur persönlichen Weiterbildung immer wieder wertvolle Inputs zu unterschiedlichen Themen bietet.

Wir freuen uns, wenn du dich bei uns meldest.

Gesprächsrunden

Informiert bleiben

Auch für Angehörige von Menschen mit demenziellen Erkrankungen ist es wichtig vernetzt und informiert zu bleiben.

Nutzen Sie daher unsere Möglichkeiten:

Einmal monatlich informieren wir Sie über

  • unsere aktuellen Gesprächsrundentermine
  • das Thema des monatlichen Wissensinputs
  • Veranstaltungen zum Thema Demenz
  • Wissenswertes

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0676 45 20 400 oder per Mail an
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